Aktuelles
Selbstlernkurs "Digitaler Wandel und (religiöse) Bildung" (Bycs)
"Wer in einer von neuen Technologien, Machine Learning und KI geprägten Zukunft nicht nur Anwender sein will, muss die Grundlagen dieser Technologien und ihre Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft verstehen"
(Martin-Jung Helmut, Wie Deutschland seine Zukunft verspielt, Süddeutsche Zeitung Nr. 200 vom 31.08.23).
Unter dieser Prämisse ist in Zusammenarbeit mit Diplom-Soziologin und Seminarleiterin im Kirchendienst Daniela Schießer der erste Selbstlernkurs des IRL in Bayern entstanden. Interessierte Lehrkräfte aller Schularten erhalten hier einen Überblick über den aktuellen Stand des digitalen Wandels der Gesellschaft und dessen Auswirkungen auf die (religiöse) Bildungsarbeit.
Der Kurs ist über Bycs für Lehrkräfte aller Schularten verfügbar.
Hier geht es zum Zugangslink inklusive Einschreibekennwort.
mehrNicht nur anders handeln – anders sehen: Franz von Assisi als Transformationsfigur im Religionsunterricht der Grundschule
Wie können biografische Gestalten im Religionsunterricht so erschlossen werden, dass sie mehr sind als bloße Vorbilder? Der vorliegende Beitrag geht dieser Frage am Beispiel von Franz von Assisi nach – und eröffnet dabei eine Perspektive, die über moralische Nachahmung hinausführt. Im Zentrum steht ein Verständnis religiöser Bildung, das nicht primär auf Wissen oder Verhalten zielt, sondern auf die Weise, wie Menschen Wirklichkeit wahrnehmen und deuten. Franz von Assisi wird dabei nicht als Figur präsentiert, deren Handlungen einfach übernommen werden sollen, sondern als Transformationsfigur: als ein Mensch, an dem sichtbar wird, wie sich Wahrnehmung verändern kann – und wie daraus neues Handeln entsteht. Der Beitrag verbindet bildungstheoretische Überlegungen zum transformatorischen Lernen mit dem theologischen Begriff der Metanoia und zeigt, wie daraus ein didaktischer Zugang für die Grundschule entwickelt werden kann. Biografisches Lernen wird so zu einem offenen Deutungsraum, in dem Kinder nicht nur Antworten erhalten, sondern eigene Fragen entwickeln und ihre Sicht auf sich selbst und die Welt verändern können. Der Text richtet sich an Lehrkräfte, Ausbildende und alle, die Religionsunterricht als einen Ort verstehen, an dem sich neue Perspektiven eröffnen – nicht nur im Denken, sondern im Sehen selbst.
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Fortbildung GS: Gruppenentwicklungsphasen einordnen (Modul 2)
Warum funktioniert eine Klasse zu Beginn oft kooperativ - und wenige Wochen später scheinbar gar nicht mehr? In diesem Modul lernen Sie ein anschauliches Modell der Gruppenentwicklung kennen und übertragen es auf typische Dynamiken in Schulklassen. Anhand konkreter Beispiele aus dem Unterricht wird sichtbar, wie sich Zugehörigkeit, Opposition, Rollenbildung und Stabilisierung in Klassen entwickeln - und wie Sie als Lehrkraft intervenieren können.
Termin: 20.04.26 (17.00-18.00 Uhr) via Zoom
mehrKonfessionssensibel unterrichten – Eucharistie und Abendmahl
Eucharistie und Abendmahl konfessionssensibel zu unterrichten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe im Religionsunterricht der Grundschule. Der Beitrag zeigt, wie biblische Grundlagen, konfessionelle Perspektiven und die Erfahrungen der Kinder miteinander verbunden werden können, sodass unterschiedliche Verständnisse sichtbar werden und eigene Zugänge entstehen. Er versteht sich als Impuls für eine reflektierte und praxisnahe Unterrichtsgestaltung.
Hier können Sie die PDF-Datei kostenlos herunterladen.
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