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Veranstaltungen 2016

Das RPZ veranstaltet in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern

GRUNDSCHULE

29.02.-04.03.2016
Evangelisch-katholischer Kooperationskurs Gemeinsamkeiten stärken – Unterschieden gerecht werden
Der konfessionelle Religionsunterricht im Spiegel des Lutherjahres
In der Leitung zusammen mit Dipl. Rel. päd. (FH) Sabine Keppner

Im Zuge der Kompetenzorientierung möchte der Religionsunterricht Schülerinnen und Schüler sprach- und auskunftsfähig im eigenen Glauben machen. Das Luther-Jubiläumsjahr 2017 bietet Gelegenheit, das Profil der eigenen Konfession bewusst wahrzunehmen und gleichzeitig mit der anderen Konfession in den Dialog zu treten.
In diesem Kurs lernen Sie das religionspädagogische Konzept der konfessionellen Kooperation in Theorie und Praxis kennen. Intention des Ansatzes von Henrik Simojoki und Konstantin Lindner ist es, dem gemeinsamen Grund unseres Glaubens auf die Spur zu kommen, und dabei den Blick für die Besonderheiten der jeweiligen Konfession zu schärfen.

In der Auseinandersetzung mit Martin Luther und der Reformation entstehen in der zweiten Wochenhälfte konfessionell-kooperative Lernwege für die Grundschule.


18. bis 22. April 2016
„Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Mt 28,20
Lehrgang in Gars

Aus der Begegnung mit dem Auferstandenen und der pfingstlichen Geisterfahrung entstanden die frühen Gemeinden. Die damaligen Grundvollzüge prägen bis heute die Aufgaben der Kirche. Ebenso beziehen sich die liturgischen Feste auf biblische Überlieferungen und fanden im Laufe der Jahrhunderte zu ihrer heutigen Gestalt. Mittels der neutestamentlichen Exegese und Kirchengeschichte bietet der Lehrgang die Gelegenheit zu einer Auseinandersetzung mit dem Gegenstandsbereich Kirche und Gemeinde des LehrplanPLUS. Weiter zeigen museumspädagogische Anregungen wie die Begegnung mit einem sakralen Raum auf altersentsprechende Weise erfolgen kann und werden gemeinsam Praxisbeispiele für einen kompetenzorientierten Unterricht geplant.

Gleichzeitig findet zum selben Thema ein Kurs für Gymnasiallehrkräfte statt, weshalb punktuell gemeinsam Veranstaltungen geplant sind und die Gelegenheit zum kollegialen Austausch besteht.


MITTELSCHULE

14. bis 18. März 2016
Kompetenzorientiert unterrichten: Ein PLUS für alle! Werkstattwoche zum LehrplanPLUS Mittelschule
Lehrgang in Gars
In der Leitung zusammen mit Irmi Heindlmeier-Bauer

(Der Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung der Implementierungsveranstaltungen und der Kurs richtet sich besonders an Multiplikatoren)

Der LehrplanPLUS zeichnet sich durch ein einheitliches Lehrplankonzept und Lehrplanmodell für alle Schularten aus. Die Weiterentwicklung des bayerischen Lehrplans basiert auf einem Unterrichtsverständnis, das explizit auf den Erwerb von Kompetenzen ausgerichtet ist. So soll der Unterricht konsequent vom Lernergebnis der Schülerinnen und Schüler her gedacht und geplant werden. Daraus eröffnen sich auch für den Religionsunterricht viele neue und interessante Perspektiven im Hinblick auf die Unterrichtsgestaltung.

Ganz im Sinne der Kompetenzorientierung liegt der Fokus des Lehrgangs auf der praktischen Arbeit mit dem neuen Lehrplan. Nach einer allgemeinen Auseinandersetzung mit den grundlegenden Begrifflichkeiten und dem Aufbau des Lehrplans, wird gemeinsam an Beispiel geplant, wie die konkrete Umsetzung des LehrplanPLUS im Unterrichtsalltag aussehen kann.


06.-10.06.2016
„Von Gott begleitet – biblische Gotteserfahrung und eigener Lebensweg“ (LehrplanPLUS, 5. Jahrgangsstufe, Lernbereich 2)
Lehrgang in Gars

Die Frage nach dem Woher und Wohin, Tod und Leben sind grundsätzlich für viele Jugendliche existenziell, was insbesondere durch persönliche Grenzerfahrungen oder medial vermittelter Schreckensnachrichten noch verstärkt wird. Bewusst wird im kompetenzorientierten Unterricht von den Fragen der Schülerinnen und Schüler ausgegangen und die Jugendlichen sollen Antworten für sich finden können. Dabei helfen die biblische Überlieferung, kirchliche Tradition und Biographien von gläubigen Christen zu erfahren, dass Gott dem Menschen zugesagt hat, ihn auf seinem Lebensweg zu begleiten.

Nach einer Einführung in biblische Gottesvorstellungen und einer allgemeinen Auseinandersetzung mit dem Aufbau des LehrplanPLUS, soll in dieser Woche die praktische Umsetzung des neuen Lehrplans am Beispiel des Lernbereichs 2 für die fünfte Jahrgangsstufe erarbeitet werden.

 

GRUNDSCHULE/ MITTELSCHULE

LG 91-704
17. bis 21.10.2016
Menschen anderer Religionen begegnen – Islam

Das Verständnis kultureller Hintergründe, von Festen, Bräuchen und dem Alltagsleben der Muslime fördert Toleranz sowie Offenheit in Hinblick auf ein gemeinsames Leben in Europa. Die aktuellen Migrationsbewegungen machen die Beschäftigung mit dem Islam wichtiger denn je. Informationen aus "erster Hand" durch Begegnungen mit Menschen muslimischen Glaubens stehen daher im Zentrum der Lehrgangswoche. Anknüpfungspunkte im Lehrplan der Grundschule sowie der Mittelschule eröffnen Möglichkeiten, im Unterricht die Bezüge von Islam und Christentum zu reflektieren, um aus dem Bewusstsein der eigenen Identität sowie der Kenntnis der anderen Tradition in einer toleranten Haltung zu wachsen. Zum selben Thema findet gleichzeitig ein Lehrgang für Realschullehrkräfte statt. Das eröffnet die Möglichkeit zu gemeinsamen Veranstaltungen sowie zum kollegialen Austausch, die dem Zueinander von Grund-/Mittelschule und Realschule neue Impulse geben.


LG 91-716
28.11. bis 02.12.2016
„Ich habe es nicht geschafft!“ – „Du bekommt eine neue Chance!“

Die Erfahrung den Übertritt nicht geschafft zu haben und nur auf die Mittelschule zu gehen, wird von vielen als Versagen empfunden. Mit dem Jahrgangsstufenmotiv für die 5. Klasse wird im Fach Katholische Religionslehre die konkrete Situation der Jugendlichen aufgegriffen und versucht neue Wege aufzuzeigen.

„Die Schülerinnen und Schüler nehmen sich selbst in ihren eigenen Stärken und Schwächen wertschätzend wahr, verstehen sich als eingebunden in Gemeinschaften und begegnen Menschen mit anderen kulturellen und religiösen Hintergründen mit Achtung und Respekt.“ Dieses Motto zieht sich wie ein roter Faden durch alle Lernbereiche der Jahrgangsstufe. Wie konkret dieser Neubeginn im Unterrichtsalltag gestaltet werden kann und auf welche Weise die Fünftklässler eine neue Chance bekommen können, werden wir auf der Lehrgangswoche gemeinsam erarbeiten.


LG 91-719
16. bis 20.01.2017
„Wer ist Gott? Wo ist Gott? Was macht Gott?“ – Fragen nach Gott im neuen Lehrplan (Lernbereich 3)

Nachdenken heißt innehalten, den eigenen Gedanken nachspüren, ins Gespräch kommen, verstehen wollen und begründen lernen. Entscheidend ist einen Ausgangspunkt für das gemeinsame Nachdenken zu finden. So ist das Ziel des Lehrganges, mit Hilfe vielfältiger Zugangswege Kinder zu ermutigen, die großen Fragen des Lebens und in diesem Zusammenhang die Frage nach Gott zu stellen und zu bedenken. In dieser Lehrgangswoche werden wir uns, anhand der im Lernbereich 3 des LehrplanPLUS genannten biblischen Texte, auf eine Antwortsuche begeben und selbst über die Frage nach Gott ins Philosophieren und Theologisieren kommen. Mit Blick auf den Kompetenzaufbau im Laufe der vier Grundschuljahre werden exemplarisch für diesen Lernbereich Ideen für die praktische Umsetzung im Unterricht erarbeitet.

 

REAL- UND WIRTSCHAFTSSCHULE

22.02.2016 - 26.02.2016
"Dann müsste ja in uns allen ein Stück Paradies stecken" * - christliches Menschenbild als Auftrag
Lehrgang in Gars (LG Nr. 90-704)
Religionslehrkräfte

Leitung:
Wiss. Referentin Sophie Zaufal
28 Plätze

Wo Gesellschaft immer mehr von Ökonomie, aber immer weniger vom Menschen spricht, bildet die Rede vom "christlichen Menschenbild" ein subversives, unbequemes Element: In den Lernbereichen 8.1, 9.5 und 10.1 entwickeln die Schüler/innen die Kompetenz, sich auf seiner Grundlage in "heißen Themen" der Gesellschaft verantwortungsvoll zu positionieren. Im Lehrgang wird sowohl der Begriff des "christlichen Menschenbilds" präzisiert als auch Einblicke in Forschungsprojekte zum Menschenbild Jugendlicher gegeben. Ziel der Fortbildung ist es, Lernaufgaben für die genannten Lernbereiche zu erstellen.
*Titel des Jahrbuchs für Jugendtheologie (2014)

 

25.04.2016 - 29.04.2016
Ein Blick auf das "Knäuel des Lebens"- komplementäres Denken im Religionsunterricht
Lehrgang in Gars in Gars (LG Nr. 90-716)
Religionslehrkräfte

Leitung: Wiss. Referentin Sophie Zaufal
28 Plätze

Aufgabe des Religionsunterrichtes ist es, einen "spezifischen, religiösen Zugang zur Wirklichkeit" zu eröffnen. Bei Begriffen wie Gott (7.1; 8.2.) und Sakramente (6.2; 8.4), jedenfalls beim Verhältnis von Evolution und Schöpfungslehre (9.2) wird von den Schüler/innen eine Unvereinbarkeit von naturwissenschaftlichen und religiösen Zugängen geortet. Anhand von Fachprofilen der Unterrichtsgegenstände der Realschule werden im Lehrgang verschiedene Wirklichkeitszugänge praxisnah erschlossen. Ziel ist es, in den genannten Bereichen Lernaufgaben zu erstellen, die komplementäres Denken im Religionsunterricht fördern.

 

Lehrgang in Heilsbronn
21. bis 25.11.2016
"Reformation zwischen Krise und Aufbruch?"
Religionslehrkräfte
LG Nr. 91-820
25 Plätze
Leitung: Dipl.Rel.päd (FH) Sabine Schwab, Wiss. Referentin Sophie Zaufal

Die ökumenische Differenzkompetenz fördert die eigene konfessionelle Identität. Ausgehend von historischen und systematischen Perspektiven werden konfessionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede als Herausforderung für die Gegenwart deutlich. Einblicke in die Ergebnisse der Bamberger Forschungswerkstatt konfessioneller Kooperation regen an zur Entwicklung eigener Modelle an der jeweiligen Schule.
Der Kooperationslehrgang wendet sich auch an sogenannte Tandems - also eine evangelische und katholische Lehrkraft derselben Realschule - mit dem Ziel, die Kooperation im Unterricht zu unterstützen.

 

GYMNASIUM

18.04.-22.04.2016
Lehrgang: Wo ist die Kirche?

Das Bild von Kirche ist heute oft medial vermittelt und zeigt die hohen Amtsträger wie Bischöfe oder den Papst.
Der Religionsunterricht zielt dagegen auf die vielfältige Wirklichkeit kirchlichen Lebens, das sich vor allem in Gemeinden vollzieht und schafft dafür Anknüpfungspunkte für Schüler/innen.
Im Lehrgang wird eine theologische Klärung der Beziehung Weltkirche - Ortskirche unternommen sowie die Unterrichtspraxis der Unterstufe reflektiert und im Zusammenhang mit dem LehrplanPLUS überprüft, wo neue Wege zu gehen sind und wie diese aussehen können.
Es besteht die Gelegenheit zum Austausch mit dem gleichzeitig stattfindenden Lehrgang zum selben Thema für Grundschullehrkräfte.

Wiss. Referent Dr. Matthias Bär
Lehrgangsort: Institut für Lehrerfortbildung in Gars am Inn

Fachbetreuer/innen in Katholische Religionslehre am Gymnasium
LG Nr. 91-713 in Gars
21.11.2016 - 25.11.2016
28 Plätze
Leitung: Wiss. Referent Dr. Matthias Bär

Die Umstellung auf den LehrplanPLUS bedeutet für die Fachschaften, dass neue Wege beschritten werden. Der Lehrgang wird schwerpunktartig die Vorbereitung einer schulinternen Fortbildung umfassen. Dazu werden theoretische Hintergründe und praktische Vorschläge geboten. Daneben erhalten die Teilnehmer/innen Informationen von kirchlicher und staatlicher Seite zu aktuellen Fragen des Religionsunterrichts.

 

Laufende Fortbildungen >>

Vorträge und Tagungen

Jahrestagung der RL an Berufsbildenden Schulen 2013 in St. Ottilien: Problemfälle der Kirchengeschichte und ihre Kommerzialisierung

Die Jahresfortbildung der Diözese Augsburg in St. Ottilien Manfred Heim, Professor für Bayerische Kirchengeschichte an der LMU München, befasste sich mit „Problemfällen der Kirchengeschichte und ihrer Kommerzialisierung“.

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Archiv

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