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Veranstaltungen 2013

Das RPZ veranstaltete auch im Jahr 2013 in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern

Vorträge und Tagungen

 

Jahrestagung der RL an Berufsbildenden Schulen 2013 in St. Ottilien: Problemfälle der Kirchengeschichte und ihre Kommerzialisierung

Die Jahresfortbildung der Diözese Augsburg in St. Ottilien Manfred Heim, Professor für Bayerische Kirchengeschichte an der LMU München, befasste sich mit „Problemfällen der Kirchengeschichte und ihrer Kommerzialisierung“.

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Mit dem neuen Lehrplan kompetenzorientiert unterrichten - Jahrgangsstufe 10

11.11.2013 - 15.11.2013
in Gars
LG Nr. 85-713
28 Plätze

Leitung: Dr. Ferdinand Herget

Der neue Lehrplan unterstützt das kompetenzorientierte Lernen im Religionsunterricht. Lernen ist danach ein Problemlöseprozess. Im Unterricht sollen nun vor allem Lernaufgaben bearbeitet werden.

Der Lehrgang wird in den Aufbau und die Inhalte des neuen Lehrplans zu ausgewählten Lernbereichen einführen. Zu den unterschiedlichen Lernbereichen sollen Lernaufgaben entwickelt und erprobt werden, die anderen Lehrkräften zur Verfügung gestellt werden können. Der Lehrgang richtet sich vor allem an die Kolleg/inn/en, die auch als Multiplikatoren in ihren Diözesen tätig sein wollen.

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01.-05.07.2013, ILF Gars

Geschichte ist Gegenwart
Kirchenhistorische Inhalte schülerorientiert und alltagsrelevant thematisieren

Wenn Kirchengeschichte handbuchartig in geformten Brenn- und Knotenpunkten vermittelt wird, bringt dies bei Schülern und Schülerinnen oft die Reaktion hervor: uninteressant und langweilig. Andrerseits ist die Relevanz von Geschichte im Kontext der „postmodernen“ Gesellschaft größer geworden. Die Kirchengeschichte bekommt eine wichtige Rolle beim Vertrautmachen mit dem u.a. europäischen kulturellen Erbe.
Unter diesen Vorzeichen hat die Religionspädagogik kirchengeschichtsdidaktische Perspektiven entwickelt, um die subjektorientierte, dialogische Struktur religiösen Lernens ernstzunehmen. An konkreten Beispielen wird in diesem Lehrgang gezeigt, wie kirchenhistorische Inhalte heute schülerorientiert und damit lebensbedeutsam thematisiert werden können.

Leitung: Dr. Margaretha Hackermeier
Referenten: Prof. Konstantin Lindner, Bamberg
Klaus König, Akad. Oberrat Eichstätt

Lernprozesse zur Gottesfrage planen, gestalten und durchführen

Der Lehrgang vom 04. bis 08.03.2013 in Gars am Inn führt anhand der Gottesfrage in den neuen Lehrplan ein.

 

10. bis 14.06.2013, ILF Gars

Sinn und Wagnis, Erlebnispädagogik im Religionsunterricht

Anhand erlebnispädagogischer Elemente wird die Entscheidungsfähigkeit von Schülern eingeübt. Der Lehrgang findet vom 10. bis 14.06.2013 in Gars am Inn statt.
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LG Nr. 84-721
30 Plätze

Leitung
Dozentin Michaela Severin
StRin Angelika Wirth
Dr. Ferdinand Herget
OStR Thomas Ruderisch

Die Entscheidung einer Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu folgen, verlangt Mut und Zuversicht. Es gibt keine Garantie, denn die Entscheidung basiert auf Einsicht und freiem Willen: Sie ist ein Wechsel auf die Zukunft. Mut und Zuversicht, das Vertrauen auf die eigenen Kräfte und die Bereitschaft zum Risiko fordern den ganzen Menschen heraus. Das kann eigens geübt und gestärkt werden. Dazu hat die Erlebnispädagogik exemplarische Lernprozesse entwickelt. Sie fördern auf Grund ihrer Handlungsorientierung das Heraustreten aus der sogenannten "Komfortzone", durch das Wagnis, kann die Persönlichkeitsentwicklung gefördert und der Schüler befähigt werden seine Lebenswelt verantwortlich zu gestalten. Die Fortbildung möchte das Spiele-Repertoire nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch erweitern und erfordert deshalb vom Teilnehmer, sich auf die Spiele verschiedener Typen einzulassen, z.B. durch den Besuch des Waldseilgartens Oberreith. Die Freude am Ausprobieren ist unabdingbare Voraussetzung zur Teilnahme an dieser Fortbildung.

LG Nr. 83-722
Gottesbild - Christusbild - Menschenbild in den vier Evangelien
21.01.2013 - 25.01.2013

Eine zentrale Aufgabe für Jugendliche ist die Entwicklung ihrer Identität, um einen Ausgleich zwischen ihrem realen und idealen Selbstbild zu finden. Wer eine tragfähige Antwort auf die Frage "Wer bin ich?" geben will, muss nach christlichem Verständnis immer auch von Gott und folglich auch von Christus reden. Im Lehrgang wird dem Gottes- und Christusbild der vier Evangelien nachgegangen, weil diese - methodisch gesehen - vor allem erzählende Theologie sind. Sie kommen so der spezifischen Zugehensweise von Berufsschüler/inne/n zu theologischen Fragen besonders entgegen. Auf der anderen Seite stehen die Selbstbilder Jugendlicher im Mittelpunkt, um sie als Anfrage und Anknüpfungspunkt an das christliche Menschenbild zu begreifen. Beide Pole sollen im Sinne eines kompetenzorientierten Lehrens und Lernens anhand selbst entworfener Unterrichtsstunden miteinander in eine produktive Beziehung gebracht werden.

LG Nr. 84-707
Lernprozesse zur Gottesfrage planen, gestalten und durchführen
04.03.2013 - 08.03.2013

Mit dem neuen Lehrplan wird auch für den Religionsunterricht die Kompetenzorientierung zur zentralen Richtschnur der Unterrichtsgestaltung. Ein kompetenzorientierter Religionsunterricht fördert ein Lernen, das für die Schüler/innen sinnvolle, verstehbare und bewältigbare Ziele anstrebt. Wesentliches methodisches Mittel dafür sind Lernaufgaben. Sie verknüpfen theologische Themen mit lebensrelevanten Anforderungssituationen, die die Jugendlichen zu selbständigem und eigenverantwortlichem Lernen anregen. Ausgehend von der Frage nach Gott und deren existenziellen, philosophischen und theologisch-biblischen und systematischen Gehalt werden kompetenzorientierte Unterrichtssequenzen entworfen und erprobt. Die Fortbildung richtet sich vor allem an Lehrkräfte, die bereit sind, als Multiplikatoren bei der Einführung des Lehrplans zu arbeiten.

LG Nr. 82-721
Sinn und Wagnis, Erlebnispädagogik im Religionsunterricht
10.06.2013 - 14.06.2013

Die Entscheidung, einer Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu folgen, verlangt Mut und Zuversicht. Es gibt keine Garantie, denn die Entscheidung basiert auf Einsicht und freiem Willen: Sie ist ein Wechsel auf die Zukunft. Mut und Zuversicht, das Vertrauen auf die eigenen Kräfte und die Bereitschaft zum Risiko fordern den ganzen Menschen heraus. Das kann eigens geübt und gestärkt werden. Dazu hat die Erlebnispädagogik exemplarische Lernprozesse entwickelt. Sie fördern aufgrund ihrer Handlungsorientierung das Heraustreten aus der sogenannten "Komfortzone", durch das Wagnis, kann die Persönlichkeitsentwicklung gefördert und der Schüler befähigt werden seine Lebenswelt verantwortlich zu gestalten. Die Fortbildung möchte das Spiele-Repertoire nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch erweitern und erfordert deshalb vom Teilnehmer, sich auf die Spiele verschiedener Typen einzulassen. Die Freude am Ausprobieren ist unabdingbare Voraussetzung zur Teilnahme an dieser Fortbildung.

 

Prinzessin Lillifee, die Monster AG und ich
Welche Ethik lernen Kinder in und mit den Medien?
08.-12.04.2013

Zentraler Referenzrahmen für Kinder und Jugendliche sind heute die Medien (vgl. KIM- und Sinus-Studie 2012). Medien bilden den umfassenden Horizont, in dem ethische Inhalte transportiert, Wertorientierungen erlernt und Rollenvorbilder formuliert werden. Christliche Wertvorstellungen werden dabei vorausgesetzt als auch in Frage gestellt. Der Kurs setzt sich deshalb mit den fachwissenschaftlichen Erkenntnissen über ethisches Lernen in der Mediengesellschaft auseinander und analysiert die medialen Ausdrucksformen (Heldenbilder, Symbolik, Filmsprache usw.) eines als ethisch gewerteten Handelns vor allem am Beispiel der bei Kindern beliebten Trick- und Animationsfilme.

Im Praxisteil wird es anschließend darum gehen, mit einfachen Mitteln selbst einen Animationsfilm zu einem unterrichtsrelevanten ethischen Thema zu gestalten: ein Projekt, das sich analog auch mit SchülerInnen durchführen lässt.

 

Geschichte ist Gegenwart
Kirchenhistorische Inhalte schülerorientiert und alltagsrelevant thematisieren
01.-05.07.2013

Wenn Kirchengeschichte handbuchartig in geformten Brenn- und Knotenpunkten vermittelt wird, bringt dies bei Schülern und Schülerinnen oft die Reaktion hervor: uninteressant und langweilig. Andrerseits ist die Relevanz von Geschichte im Kontext der „postmodernen“ Gesellschaft größer geworden. Die Kirchengeschichte bekommt eine wichtige Rolle beim Vertrautmachen mit dem u.a. europäischen kulturellen Erbe.

Unter diesen Vorzeichen hat die Religionspädagogik kirchengeschichtsdidaktische Perspektiven entwickelt, um die subjektorientierte, dialogische Struktur religiösen Lernens ernstzunehmen. An konkreten Beispielen wird in diesem Lehrgang gezeigt, wie kirchenhistorische Inhalte heute schülerorientiert und damit lebensbedeutsam thematisiert werden können.

Referenten: Prof. Konstantin Lindner, Bamberg
Klaus König, Akad. Oberrat Eichstätt

 

Fortbildungen für Gymnasium im Schuljahr 2013/14

Globales Lernen
LG in Gars am 13.-17.01.2014

Globales Lernen soll dazu beitragen, die Phänomene und Prozesse der Globalisierung zu verstehen. Es fördert die Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen, um in der veränderten, globalen Welt bestehen zu können. Der „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung“ (KMK) soll seit 2007 verbindlich in die Unterrichtspraxis überführt werden.

Der Kurs setzt sich mit dem Orientierungsrahmen auseinander und stellt Methoden für den Unterricht zu Globalem Lernen vor, die insbesondere vom Center for Global Learning entwickelt wurden. Globales Lernen ermutigt zur Mitgestaltung einer gerechteren, solidarischen und zukunftsfähigen Welt. Als Best-Practice-Beispiel bringt missio seine professionelle Erfahrung in Eine-Welt-Projekten und seine jahrelange Begleitung von Projekten bzw. P- und W-Seminaren an Schulen ein.

 

Der Neue Atheismus als Herausforderung für die christliche Gotteslehre. Inhaltliche und methodische Impulse für den Religionsunterricht
LG in Gars am 17.02.-21.02.2014

Nicht erst seit Richard Dawkins’ Bestseller „Der Gotteswahn“ hat der sogenannte neue Atheismus in der Öffentlichkeit eine ungeahnte Popularität gewonnen und wird durch medial gesteuerte Aktionen auf zum Teil äußerst aggressive Weise weiter verbreitet. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, einmal genauer der Frage nachzugehen, auf welche Weise dieser neue Atheismus sich vom klassischen Atheismus unterscheidet, der bislang im Fokus des Religionsunterrichts stand. Dabei wird es vor allem darum gehen herauszustellen, welche Zielsetzung der neue Atheismus letztlich verfolgt und welcher Argumentationsmuster er sich dabei bedient. Wer heute glaubwürdig Religion unterrichten will, sieht sich vor die Aufgabe gestellt, theologisch reflektierte Antworten auf diese ernst zu nehmende Herausforderung zu finden.

Die Lehrgangswoche leistet genau dazu einen Beitrag, wobei neben der fachwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen des neuen Atheismus auch inhaltliche und methodische Impulse für die konkrete Arbeit im Religionsunterricht eine zentrale Rolle spielen werden.

 

Ethik und Philosophie
LG in Gars am10.03.-14.03.2014

Eine Anforderung aus dem Fachprofil des Religionsunterrichts ist es, dass Schüler diskursfähig werden. Im Sinne von Habermas beinhaltet Diskursfähigkeit sich – soweit es geht – rationaler Argumentation zu bedienen. In der säkularen Gesellschaft haben Argumente, die sich allein auf den „Willen Gottes“ berufen, kein wirkliches Gewicht. Relevanz hat es für Menschen, die an Gott glauben. Soll eine ethische Position in säkularer Umwelt ernst genommen werden, darf sie sich nicht autoritativ präsentieren. Glaubensüberzeugungen müssen sich argumentativ einbringen, auch dann, wenn es für eine letzte Überzeugung kein Argument mehr geben wird. Diese ist immer ein Akt der Freiheit.

Ethische Probleme (Genforschung, Embryonenschutz, Euthanasie, Abtreibung) entscheiden sich in einem ontologischen Vorfeld. Je nachdem, wie man sich darüber einigen kann, was die Wirklichkeit ausmacht (deskriptive Sätze), folgt daraus auch, was zu tun ist (normative Sätze). Ethik bedeutet der Wirklichkeit gerecht zu werden (Spaemann). Wäre da nicht das Problem des sog. Seins-Sollens-Fehlschlusses. In der Fortbildung werden diese und andere Grundfiguren ethischen Argumentierens diskutiert und für den Unterricht konkretisiert.

Gerade bei Jugendlichen ist Philosophie gefragt. Dieses Interesse gilt es – gerade auch im Hinblick auf die Fähigkeit zum Diskurs ethischer Fragen – zu nutzen.

 

Theologisches Update: Die Bibel - Neues aus der Exegese des Alten und Neuen Testaments
LG in Gars am 07.07.-11.07.2014

Die Erforschung der Schriften des Neuen und Alten Testaments im kulturgeschichtlichen Kontext ihrer Entstehung, gehört zum Selbstverständnis der christlichen Glaubensvergewisserung. Die Erkenntnis der Aussageabsicht und des ursprünglichen Adressatenkreises, aber auch die Interpretation der Texte in der noch jungen Kirche lassen uns die Texte in einem anderen Licht lesen.

Im Lehrgang sind folgende Schwerpunktsetzungen vorgesehen:
- Aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen in der Exegese des Neuen und Alten Testaments
- bibeldidaktische Erschließung von Themenfeldern im Unterricht sowie
- mögliche Rahmenthemen für (W-)Seminare.

Mit dem Lehrgang wird eine Fortbildungsreihe weitergeführt, die verschiedene Hochschuldisziplinen der Katholischen Theologie mit dem gymnasialen Religionsunterricht verknüpft und wechselseitig neue Kenntnisstände zu vermitteln sucht.

 

Fortbildungen für Förderschulen im Schuljahr 2013/14

Sonderpädagogische Zusatzqualifikation für Religionslehrerinnen und -lehrer an Förderschulen mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und körperlich-motorische Entwicklung

LG.Nr. 83/712   LG.Nr. 84/712  LG.Nr. 85/  LG Nr. 86/  

Leitung: Monika Löser, wissenschaftl. Referentin RPZ München, Pfarrer Thomas Krüger RPZ Heilsbronn

Termine:
22.-26.10.2012 (Lehrgangsort Gars am Inn)
8.4.-12.4.2013 (Lehrgangsort Gars am Inn)
21.10.-25.10. 2013 (Lehrgangsort Neudettelsau)
24.2.-28.2. 2014 (Lehrgangsort Gars am Inn)

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Religionsunterricht an Förderschulen ist eine
interessante, aber auch herausfordernde Aufgabe. Unterrichtende haben ungeachtet der
unterschiedlichen Ausbildungswege dafür zu sorgen, dass der individuelle Förderbedarf
der Kinder und Jugendlichen zum Tragen kommt.

Angesichts der beschleunigten Entwicklung in der Sonderpädagogik erscheint eine intensive mehrwöchige Veranstaltung angezeigt, um kirchliche Religionslehrer sonderpädagogisch zu schulen. Die zweijährige berufsbegleitende Zusatzqualifikation soll deshalb dazu beitragen, dass Religionsunterricht an Förderschulen unter Berücksichtigung der dafür erforderlichen Didaktik und Methodik kompetent erteilt werden kann.

 

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Religionspädagogisches Zentrum in Bayern || Karlstraße. 34 || 80333 München || Tel. 089 / 2137-1530